Leiden Sie unter kalten Füßen oder Schmerzen beim Gehen? Oder möchten Sie einfach sichergehen, dass Ihre Adern gesund sind?
Die ABI-Messung (Ankle-Brachial-Index) ist die zuverlässigste Methode, um Durchblutungsstörungen in den Beinen frühzeitig zu erkennen – lange bevor erste Symptome auftreten. In unserer Praxis bieten wir diese schmerzfreie Untersuchung an, um Ihr Risiko für die Schaufensterkrankheit (pAVK), Herzinfarkt und Schlaganfall präzise einzuschätzen.
Was ist die pAVK?
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine weit verbreitete Volkskrankheit. Dabei verengen sich die Arterien in den Beinen, was die Durchblutung massiv stört.
Das Tückische: Die Erkrankung verläuft oft jahrelang schleichend und schmerzfrei. Unerkannt ist die pAVK jedoch ein starker Warnhinweis des Körpers: Wer verengte Gefäße in den Beinen hat, trägt oft auch ein hohes Risiko für Gefäßverschlüsse am Herzen oder im Gehirn.
Eine ABI-Messung schafft Sicherheit:
So funktioniert der Gefäß-Check:
Die Untersuchung ist komplett schmerzfrei, unblutig und dauert nur wenige Minuten.
Dabei messen wir mittels Doppler-Ultraschall den Blutdruck an beiden Oberarmen und an den Knöcheln. Aus diesen Werten errechnen wir den Knöchel-Arm-Index (ABI).
Wert um 1,0: Die Gefäße sind gesund und elastisch
Wert unter 0,9: Hinweis auf eine beginnende Durchblutungsstörung (pAVK)
Kostenübernahme & Diabetiker-Vorsorge
Wir führen die ABI-Messung als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) durch. Es ist eine Investition in Ihre Gesundheit, die Klarheit schafft.
Wichtig für Patienten mit Diabetes:
Diabetes schädigt die Gefäße besonders stark. Deshalb haben Diabetikerinnen und Diabetiker einen gesetzlichen Anspruch auf Vorsorge:
Ab dem 46. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die ABI-Messung alle zwei Jahre.